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Oboe

Die Oboe gehört zur Familie der Doppelrohrblatt-Instrumente. Sie hat eine lange Entwick-lung hinter sich. Schon seit über 2000 Jahren spielten die Menschen in verschiedenen Ländern Instrumente, die der Oboe sehr ähnlich waren. Die alten Griechen zum Beispiel spielten zu wichtigen Anlässen auf dem Aulos. Die eigentlichen Vorgänger der Oboe sind die Schalmei und die Sackpfeife. Die Schalmei existierte schon im Mittelalter und hatte die Form einer Blockflöte, es kamen jedoch immer mehr Klappen hinzu. Um etwa 1630 gab es die ersten Oboen. In Frankreich entwickelt, wurden sie Hautbois genannt, was „hohes Holz“ bedeutet. Davon leitet sich der deutsche Name ab. Einer „Sage’’ nach entstammt der Name Oboe aber vielleicht auch von den ersten Hörern des einzigartigen Klangs dieses Instruments, als sie völlig verzückt „Ooo booo eeee“ ausriefen und ganz beeindruckt nach Hause gingen. Mit diesem unwiderstehlichen Klang verzaubert uns die Oboe auch heute noch in klassischen Sinfonieorchestern, Kammermusikbesetzungen, Blasorchestern und sogar, wenn auch selten, in Jazzformationen.
 

Ab welchem Alter kann man beginnen, Oboe zu spielen?
Da es Oboen aus Ahorn (leichtes Gewicht) mit einer Mechanik für kleine Hände speziell für jüngere Schüler gibt, kann man mit dem Oboenspiel ab etwa 7-8 Jahren beginnen. Die Mundstücke werden auf das Alter der Schüler/innen angepasst, damit das Blasen leicht fällt.
Bei der Instrumentenvorstellung kann man das sehr gut feststellen. Alle, die die Oboe ausprobieren, können ohne Probleme dem Instrument Töne entlocken.

 

Kann man eine Oboe mieten?
Ja. Die Mietkosten liegen je nach Musikgeschäft und Oboenmodell (Anfänger oder Profi-instrument) zwischen ca. 40.- und 70,- sfr. im Monat. In der Regel werden die Raten bis zu einem Jahr beim Kauf einer eigenen Oboe angerechnet.
Manchmal kann ich selbst ein Schülermodell zur Miete anbieten.

wird unterrichtet von

Ingo Balzer

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